Netzwerk Praxis – Innovationen für den eigenen Unterricht

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Das Team vom Netzwerk Praxis hat sich heute in Langeck getroffen, um einerseits die anstehenden Seminare zu planen und andererseits, strategisch für das Studienjahr 2019/20 die Schwerpunkte zu setzen. Die Expertise, Kompetenz und Energie der einzelnen Referent/innen sind in den entstandenen Planungen und didaktischen Designs greifbar.

Das Netzwerk Praxis ist prinzipiell eine Learning-Community zur Personal- und Unterrichtsentwicklung, die aus zwei Teilen besteht, einer Online-Plattform bzw. einer Lernplattform auf LMS.at und den dazugehörenden Netzwerktreffen. In den Seminaren bzw. Netzwerktreffen wird der Bereich des formalen Lernens und im Austausch mit den anderen Lehrkräften in der Online-Community bzw. in der Beschäftigung mit der Plattform und auf anderen informellen Kanälen der Bereich des informellen Lernens abgedeckt.

Als Basis für das Netzwerk Praxis dienen Best Practice Beispiele aus der Praxis der einzelnen Referent/innen. In gemeinsamer Arbeit werden Unterrichtsszenarien entwickelt, die an verschiedenen Schulen von den Refernt/innen pilotiert werden. Mit den Erfahrungen und dem Feedback der Schüler/innen werden in einer Reflektionsschleife die erarbeiteten Szenarien evaluiert und adaptiert. Diese praktisch erprobten Unterrichtsszenarien und ihre Methodik werden im Rahmen der Fortbildungsveranstaltungen zum Netzwerk Praxis auf der PH Burgenland vorgestellt. Der Aufbau der Unterrichtsszenarien in der Mikrodidaktik ist eng mit der Lehrerprofessionalisierung gekoppelt, denn es steigt die Chance der Umsetzung einer Methode, wenn die Lehrkraft die Methode selbst durchlebt (Anton, 2005).

Die vom Netzwerk Praxis Team erarbeiteten Unterrichtsszenarien werden allen Teilnehmer/innen und Mitgliedern des Netztwerks zur Verfügung gestellt und können als Teil des Seminars adaptiert und für den Standort individualisiert bearbeitet werden. Diese Adaption der Szenarien werden von den Teilnehmer/innen gegenseitig zur Verwendung angeboten. Bis dato konnten hier über 200 unterschiedliche Unterrichtsszenarien erstellt werden, die allen Lehrkräften zur Verfügung stehen und laut den Angaben der Telnehmer/innen zahlreich eingesetzt werden.

Das große Ziel ist es, den Transfer dieser Unterrichtsszenarien einerseits zu vereinfachen und andererseits innerhalb eines Qualitätsrahmens sicherzustellen.

Über 500 Lehrer/innen aus dem Burgenland nutzten dieses Angebot und waren durchwegs hoch zufrieden, wie die Zahlen aus den empirischen Erhebungen zeigen.

Stimmen der Teilnehmer/innen aus den Seminaren:

T1: tolles team, praktische Anwendungen,
T2: Top organisiert! Inhalt ist für mich in der Schule umsetzbar.
T3: sehr kompetente und freundliche, hilfsbereite SeminarleiterInnen!!! Big applause 🙂 T4: War beeindruckt von den Inhalten
T5: sehr lehrreich – danke für die freundliche Unterstützung
T6: aus der Praxis für die Praxis!!!!!!!!!!! Die Zeit vergeht wie im Flug!!!
T7: sooooooooooo brauchbar toll mit so vielen Betreuer-innen
T8: sehr gutes Seminar. Zu kurz.
T9: Super Beispiele für die Praxis – so müssen Seminare….
T10: Tolle LV!
T11: Ihr habt uns gute Praxisbeispiele gezeigt – Danke dafür.
T12: Bin überzeugt ein E – Buch einzusetzen. Werde es probieren.

Falls du Fragen hast oder Teil des Netzwerks Praxis werden willst, melde dich bei uns. thomas.leitgeb@ph-burgenland.at

Fotos vom Treffen des Leitungsteams findet ihr hier:

Literatur:

Anton, M.A. (2005) Guter Chemieunterricht in schlechten Zeiten? InA. Wellensiek (HRSG.). Didaktik der Naturwissenschaften – Quo Vadis? (S. 168 – 182). Berlin. Logos.

 

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