Coding und Robotik am inday teachers an der Universität Innsbruck

Heute durften wir die KeyNote am IndayTeachers der Universität Innsbruck halten. Rund 90 Pädagog/innen zeigten sich begeistert ob der burgenländischen Anstrengung und unserer methodischen und didaktischen Ideen. Viele Schulen zeigten großes Interesse hinsichtlich Curriculum und Lernarrangements und würden auch gerne Coding und Robotik an ihrer Schule anbieten.

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Heute durften wir die KeyNote am Inday Teachers der Universität Innsbruck halten. Rund 90 Pädagog/innen zeigten sich begeistert ob der burgenländischen Anstrengung und unserer methodischen und didaktischen Ideen. Viele Schulen zeigten großes Interesse hinsichtlich Curriculum und Lernarrangements und würden auch gerne Coding und Robotik an ihrer Schule anbieten. Die Leiterin des Instituts für Informatik Ruth Breu war begeistert von der Komplexität des pädagogischen Konzepts und wünscht sich sogar eine Ausrollung von Coding und Robotik auf ganz Österreich. Vielen Dank für dieses schöne Feedback. Die Folien zur Präsentation der KeyNote finden Sie hier.

Anschließend gab es noch viele interessante Beiträge vieler Vortragender – eine kleine Zusammenschau finden Sie hier:

Herr Bieber stellte die Erfolgsgeschichte der OCG vor. Beeindruckende Zahlen aus dem Biber der Informatik unterstreichen die wichtige Bedeutung der NGO. Die OCG versucht in diesem Jahr verstärkt in Richtung digitaler Grundbildung die Schulen zu unterstützen. Weiters stellte Herr Bieber helloworld.cc vor – eine Zeitschrif, die einerseits viele Unterrichtsideen aus dem Bereich Robotik für Pädagoginnen bietet. Herr Bieber räumte auch mit dem Mythos der Digital Natives auf und stellte klar, dass Lifestyle Skills der Schüler/innen in geringer Weise mit Workplace Skills zusammenhängen.

Anschließend präsentierte Antonio Rodrique, wie man mit technischen Hilfsmitteln die Arbeitsweise des Gehirns nachahmen bzw. imitieren kann. Die Repräsentation der Eindrücke des Gehirns sind immer vom Blickwinkel abhängig. Die Ergebnisse seiner Arbeit werden für Machine Learning von Robotersystemen verwendet. Ein sehr interessanter Beitrag, der die Ähnlichkeiten der Funktionsweise des Gehirns mit Machine Learning darlegte.

Markus Walzthöni forscht im Bereich biomechanischer Bewegungsmodelle. Aus den Röntgenbildern von gebrochenen Knochen werden Simulationen für die Bänder und Muskeln erstellt. Mittels Bewegungsmodellen können Sehnenansätze und Muskelansätze generiert und modelliert werden. Die Simulation kann somit dem Chirurgen im Vorfeld sagen, wie und ob die Operation gelingen wird.

Phillip Zach vom Institut für Informatik stellte das Rossini FabLab vor, in dem Schüler/innen ohne Druck eigene Ideen mit technischen Hilfsmitteln umsetzen kann. Design Thinking mit komplexem Problemlösen ergibt eine wunderbare innovative Mischung.

Simon Haller stellte in seinem sehr interessanten Workshop „Robotik im Klassenzimmer“ viele Ideen und Umsetzungsstrategien vor, wie man Robotik ins Klassenzimmer bringt. Viele unterschiedliche Plattformen und interessante Berichte aus der eigenen Praxis rundeten diesen sehr interessanten Vortrag ab.

Keinen leeren Platz gab es beim Workshop zum Thema „Datensicherheit im Internet“ von Lucas Markovits. In einer simulierten Umgebung wurden die Themen Passwortschutz, Hacking, Phishing und Tracking im Internet behandelt und in der Praxis ausprobiert. So konnte man zum Beispiel Spammail-Attachments öffnen und auf ihre Gefährlichkeit überprüfen. In mehreren Übungen wurde gezeigt, wie einfach sich Passwörter auslesen lassen und wie wichtig es daher ist, sich mit dem Thema Sicherheit auseinander zu setzen. Die Universität Innsbruck bietet auch kostenlose Workshops für Schüler/innen an.

Walter-Michael Grömmer, Universität Innsbruck, Institut für Arbeitsrecht, Sozialrecht und Rechtsinformatik stellte in seinem kurzweiligen Workshop einen bunten Mix an relevanten juristischen Themen wie Urheberrecht, DSGVO, Computerstrafrecht und Datenschutz vor. Herr Grömmer ging sehr praxisnah auf die Einwänder der versammelten Teilnehmer/innen ein und gab somit einen guten Überblick über die gesetzlichen Bestimmungen.

Abschließend ist zu sagen, dass viele interessante Vorträge und Workshops sehr guten Anklang bei den Teilnehmer/innen fanden. Viele hochinteressante Themen wurden von den Referent/innen kurzweilig dargelegt. Die praktischen Tipps zwischendurch lockerten die Inhalte auf und gaben einen guten Einblick in die Expertise der Universität Innsbruck. Mit vielen neuen Ideen und Gedanken wurde die Heimreise angetreten. Vielen Dank für die Einladung!

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