Coding und Robotik blickt auf einen erfolgreichen Start zurück!

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Vor genau einem Jahr mussten sich  die burgenländischen Neuen Mittelschulen entscheiden bei Coding und Robotik dabei zu sein. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und Änderung der Voraussetzungen entschieden sich, 13 Schulen auf den Zug aufzuspringen teilzunehmen. Diese Schulen verpflichteten sich, über das Wahlpflichtfach „Coding und Robotik“  drei Unterrichtseinheiten pro Woche dem Computational Thinking und Automatisierungen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb dieser 13 Schulen meldeten sich jeweils zwischen zwei und drei Lehrer/innen pro Standort, die dieses neue Unterrichtsfach unterrichten wollten.

Die anfänglichen Fragezeichen hinsichtlich der Struktur und der organisationalen Voraussetzungen  wichen sogleich der Begeisterung ob der professionellen didaktischen Aufarbeitung der einzelnen Thematiken und der wichtigen modularen Fortbildungsreihe für die Lehrpersonen der Teilnehmerschulen. In diesen 8 Modulen wurden den Lehrpersonen die wichtigsten methodischen und didaktischen Schritte dargelegt und das hands on – Ausprobieren der einzelnen Lernarrangements brachten den Lehrer/innen viele Einblicke aus der Sichtweise von Schüler/innen. Laute Jubelschreie im Unterricht, wenn Aufgaben richtig erledigt wurden, erinnerten die Lehrer/innen an die eigenen Erfolgserlebnisse und Jubelbekundungen im Rahmen des Lehrganges. Bei Fehlern konnten die Leher/innen antizipativ im Unterricht darauf eingehen und mit dieser Vorerfahrung viele Situationen lernwirksamer gestalten.

Als Resultat wurden rund 2000 Mal an die 300 Schüler/innen aus diesen Schulen zum „Coding und Robotikunterricht“ willkommen geheißen. Die Schüler/innen konnten aus diesen Lernarrangements wichtige Kompetenzen erlernen, die in der veränderten Sozialisation von Kindern und Jugendlichen und in der veränderten Berufswelt unverzichtbar geworden sind und noch unverzichtbarer werden. Zusätzlich bekamen sie neue Werkzeuge für das Lernen und Arbeiten vorgestellt, denn der Leitmedienwechsel, den die Schule in den nächsten Jahren vollziehen muss. bietet ein erweitertes Grundverständnis der heutigen digitalisierten Welt.

Uns allen stehen Herausforderungen bevor, denn die Schule muss aus diesem Grund lernen, mit, über und trotz digitaler Medien ihrem Bildungsauftrag nachzukommen!

Am 02.Mai 2018, trafen alle teilnehmenden Schulen zusammen, um einen Rückblick auf das Erreichte zu machen und einen Ausblick auf die weiteren Herausforderungen zu erhalten. Bildungsdirektor Heinz Zitz unterstrich in seiner Rede die Notwendigkeit von Coding und Robotik und wies die Anwesenden auf die Notwendigkeit hin, Schüler/innen zu digital mündigen Bürger/innen zu erziehen. Herbert Gabriel, als Gesandter der PH Burgenland, stellte klar, dass die PHB ohne Wenn und Aber hinter diesem erfolgreichen Projekt steht und stehen wird.

Anschließend erhielten die Schulleiter/innen und Lehrer/innen eine Wandtafel überreicht, die die Zugehörigkeit der Schule zu diesem Projekt außenwirksam unterstreichen soll.

Nach den offfiziellen Teilen – die Schulleiter/innen erhielten die organisationalen Voraussetzungen erläutert, die Lehrer/innen hatten das letzte Modul der modularen Fortbildung – wurde der Tag bei angeregten Gesprächen und guter Stimmung beschloossen.

Hier gibts noch ein paar bewegte Bilder.

Alle Fotos: Landesschulrat für Burgenland

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